Supervisoren
Im Supervisorenregister finden sich nur Diplom- und Master-Psychologen und Psychologinnen, die eine zweijährige Zusatzausbildung mit einem Umfang von mindestens 400 Stunden erfolgreich absolviert haben und vom Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen zertifiziert worden sind.
Was ist Supervision?

Supervision ist ein regelgeleiteter und systematischer Lern- und Arbeitsprozess in dem Fragen aus dem beruflichen Kontext reflektiert werden. Supervision wird im Sozialbereich, im Gesundheitssektor, in Verwaltung und Schule oder auch in Unternehmen durchgeführt.

Supervision wird eingesetzt um z. B.
  • Arbeitszufriedenheit zu gewinnen
  • Mit beruflicher Überforderung und Stress besser umzugehen
  • Die eigene Berufsrolle kreativ zu gestalten
  • Eigene Potential zu entdecken und zu entwickeln
  • Teamkonflikte zu bewältigen
Für wen eignet sich Supervision?

Supervision eignet sich für jeden, der eine Verbesserung und / oder Reflexion seines beruflichen Handelns anstrebt. Besonders in Berufen, in denen Beziehungsarbeit geleistet wird, stellt Supervision heute schon eine Selbstverständlichkeit dar. Supervision wird im Sozialbereich, im Gesundheitssektor, in Verwaltung und Schule oder auch in Unternehmen durchgeführt, als Einzel-, Gruppensupervision oder Teamsupervision. Die Anlässe von Supervision können sehr unterschiedlich sein: sei es ein bestimmter Anlass wie eine starke berufliche Belastungssituation oder der Wunsch, präventiv einer Überlastung vorzubeugen.

Supervision kann Ihnen helfen:
  • Ihre Ressourcen zu aktivieren
  • Psychosoziale Reibungsverluste zu minimieren
  • Ihre Kooperations- und Konfliktfähigkeit zu stärken
  • Stress besser zu bewältigen
  • Burnout vorzubeugen
  • Ihre Handlungskompetenzen zu erweitern
  • Ihre berufliche Identität zu entfalten
  • Neue Perspektiven zu entwickeln und zu entdecken
Ablauf von Supervision

Der konkrete Ablauf von Supervision kann individuell unterschiedlich ausfallen. In der Regel werden jedoch folgende Phasen durchlaufen:

  • Problemidentifizierung: Was ist der Supervisionsanlass?
  • Sammlung von Informationen: Der Supervisor sammelt alle benötigten Informationen, um sich ein fundiertes Bild von der Situation des Supervisanden zu machen
  • Bearbeitung: Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten
  • Integration und Evaluation: Welche Auswirkungen hatte die Supervision auf die Situation des Supervisanden?

Supervision folgt keinem einheitlichen Vorgehen, sie bedient sich vielerlei Methoden und Techniken. Dabei werden viele Theorien verwendet zur Analyse von Beziehungen und zur Analyse von Organisationen. Die methodischen Maßnahmen basieren zumeist auf Verfahren, die im Rahmen der Psychotherapie entstanden sind. Je nach Anlass der Supervision und dem Hintergrund des Supervisors können
z. B. zum Einsatz kommen:

  • Erlebnis-aktivierende Methoden (z. B. Rollenspiele)
  • Kommunikationstrainings
  • kognitiv-entwicklungsorientierte Methoden (z. B. Integration von theoretischem Wissen in den Alltag)
  • humanistisch-psychologische Arbeitsformen (z. B. Fokus auf das persönliche Wachstum des Supervisanden)
  • psychodynamische Techniken (z. B. Aufdecken von unbewussten Konflikten)

Die Gesamtdauer des Prozesses ist abhängig von der konkreten Fragestellung Eine gelungene Supervision sollte in jedem Fall eine Bereicherung für den Supervisanden darstellen.

Rahmenbedingungen und Setting

Supervision findet sowohl in Einzel- als auch in Gruppen- und in Teamsettings statt. Die Dauer bewegt sich zwischen 45 und 150 Minuten pro Sitzung.Die Sitzungsfrequenz wird von Fall zu Fall definiert. Sie können wöchentlich stattfinden oder nur alle paar Monate. Im Einzelfall sind auch ein- oder mehrtägige Blockveranstaltungen denkbar. Der gesamte Beratungsprozess unterliegt bei Diplom-PsychologInnen der Schweigepflicht. Im Allgemeinen strukturiert sich der Supervisionsprozess in folgenden Schritten:

  • Kontaktaufnahme
  • Erstgespräch mit Kontraktschluss (Zielvereinbarung, Häufigkeit, Dauer, Schweigepflicht, Kostenabsprache)
  • Durchführung der im Kontrakt vereinbarten Sitzungen
  • Evaluationsgespräche
Qualitätssicherung des Supervisorenregisters der DPA

Im Supervisorenregister finden sich nur Diplom-PsychologInnen, die eine zweijährige Ausbildung mit einem Umfang von mindestens 400 Stunden erfolgreich absolviert haben und vom Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen zertifiziert worden sind. Nur diese dürfen die Qualitätsbezeichnung Supervisor (BDP) führen und sind angehalten, regelmäßige Fortbildungen bzw. Kontrollsupervisionen sicherzustellen.




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